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Wie bekomme ich mehr Reichweite auf Instagram: Meine 11 Tipps zum Erfolg

Täglich erreichen mich zahlreiche Nachrichten zu den unterschiedlichsten Themen. Eines der wohl meistgefragten ist die Reichweite.

Das Thema Reichweite ist für jeden wichtig, der ein Business auf Instagram aufbauen möchte. Deshalb möchte ich euch einige der wichtigsten Tipps nennen, um euch zu helfen an Reichweite zu gewinnen bzw. diese auszubauen.

 

1. Name / Brand

 

Der Name den ihr auf Instagram wählt ist sehr wichtig, da er euch repräsentiert und dafür sorgt, dass Menschen finden können.

Am einfachsten ist es euren eigenen Namen und Nachnamen zu wählen, aber wenn das für euch nicht in Frage kommt, kürzt diesen einfach ab oder wählt einen Namen, der für eure Seite repräsentativ ist. Ich habe damals meinen richtigen Namen nicht angeben wollen, deshalb entschied ich mich für tori.smi (Victoria Smirnov abgekürzt).
Je nachdem was für Bilder ihr veröffentlicht könnt ihr den Namen darauf beziehen, zum Beispiel Fashioninspoby... Travelwith... und viele andere.

Ich würde euch nicht empfehlen Unterstriche zu benutzen oder den Namen zu kompliziert zu machen, da dies die Suche nach euch erschwert. Wenn ihr nicht gerade einen blauen Hacken auf Instagram habt ist es nicht einfach sofort den richtigen Account zu finden, deshalb müsst ihr es den Leuten so einfach wie möglich machen. Unterstriche, Klammern und ähnliches können außerdem unseriös wirken, so dass ihr weniger Kooperationen bekommt. 
Überlegt euch deshalb genau, welchen Namen ihr für euer Profil möchtet und bleibt auch dabei.

 

2. Bildqualität

 

Um die Reichweite für euren Account auszubauen braucht ihr eine gute Bildqualität, da dies euer Profil gleich seriöser und professioneller wirken lässt.

Selbst wenn ihr wenige Follower habt, werden die Leute euch folgen, wenn ihr eine gewisse Qualität aufweist. Diese Qualität ist auch für Videos, IG TV und eure Stories wichtig. Und diese hängt nicht nur von der teuersten Kamera ab, sondern von vielen unterschiedlichen Faktoren. Beispielsweise solltet ihr nie bei schlechten Lichtverhältnissen shooten und nie mit Gegenlicht. Auch solltet ihr am besten im RAW Format shooten, da die Bilder bei der Postproduktion viel besser aussehen und eine höhere Qualität aufweisen. Die Bilder sollten außerdem nicht unscharf / verschwommen / überbelichtet  sein.

 

3. Originalität / Findet eure Nische 

 

Obwohl es nur natürlich ist sich von anderen inspirieren zu lassen, solltet ihr niemanden nachmachen. Es wird euch nichts bringen Bilder von anderen Bloggern / Influencern zu kopieren, denn in den meisten Fällen werden die Leute nicht euch, sondern dem Original, folgen. Natürlich gibt es auch die Fälle, wo die großen Accounts von den kleineren kopieren und dann das Lob bekommen, aber das könnt ihr nicht beeinflussen. Was ihr beeinflussen könnt ist was auf eurem eigenen Account passiert und ich kann euch nur raten individuell zu bleiben. Ihr entwickelt im Laufe der Zeit euren eigenen Stil und das ist auch der Grund, weshalb euch die Leute folgen werden. Gebt ihnen etwas neues, interessantes und spezielles. 

Ein weiterer Punkt ist eine bestimmte Nische zu finden und diese zu verfolgen. Ich selbst habe auch etwas gebraucht, bis ich die eine Nische gefunden habe und meinen eigenen Stil kreiert habe. Doch es lohnt sich und ihr werdet merken, wie die Reichweite sich daraufhin verändert. Nischen gibt es sehr viele und darunter fallen auch Unterkategorien. So habe ich mich für Travel, Inspo und Fashion entschieden und versuche alle drei Bereiche in fast jedem Bild abzulichten. Ich möchte die Leute mit Outfits und tollen Locations inspirieren, da mich diese Themen selbst interessieren. Ihr müsst den Bereich finden, der euch interessiert und welcher euch auch nach einiger Zeit nicht langweilt. Das ist sehr wichtig, denn eure Nische ist euer Markenzeichen und dieses müsst ihr vertreten. Wichtig ist das dafür, dass die Leute ganz genau wissen was sie erwartet, wenn sie euch folgen. Natürlich ist es schön ab und zu überrascht zu werden, aber Menschen folgen eurer Seite wegen einem bestimmten Inhalt, den sie auch in euren täglichen Bildern sehen wollen.

 

4. Abwechslung

 

Ladet euch unbedingt die UNUM App (kostenlos)  runter und benutzt sie um euren Feed zu planen. Abwechslung ist sehr wichtig, da niemand drei Selfies hintereinander sehen will oder fünf mal das selbe Outfit. Natürlich könnt ihr ähnliche Bilder posten, aber versucht das zu vermeiden und das gelingt mit dieser App richtig gut. Am besten versucht ihr unterschiedliche Outfits, Perspektiven und Locations in euren Feed einzuplanen, dadurch sieht er gleich viel interessanter und einladender aus.

Kleiner Tipp: Ich kann euch raten Selfies, wenn ihr denn unbedingt welche machen möchtet, nur sehr selten zu posten. Natürlich könnt ihr schöne Portraits von euch veröffentlichen, aber die meist billig aussehenden Selfies werden nicht dafür sorgen, dass eure Reichweite steigt. Ich persönlich folge niemandem, bei dem ich mehr auf ein Selfie innerhalb von 20 Fotos sehe. Aber das liegt auch daran, dass ich das einfach nicht schön finde und mich solche Bilder nicht interessieren. Wenn euch das selbst interessiert diese Bilder bei anderen anzuschauen, dann könnt ihr selbst auch welche posten.

Es ist aber natürlich objektiv was man selbst mag und posten will, deshalb gibt es da kein Patentrezept. 

 

5. Bildüberschriften

 

Eure Überschriften sollten einen gewissen Inhalt haben, wenn ihr eine Reichweite aufbauen wollt. Natürlich gibt es einige Bilder die für sich selbst sprechen und nicht mehr viel brauchen, außer vielleicht einen guten Spruch (wenn überhaupt). Aber das ist die Ausnahme und in der Regel ist ein Bild schnell überblättert, wenn nicht noch Inhalt in der Überschrift zu finden ist.

Ihr müsst euch überlegen, der Mensch opfert seine Zeit um euer Profil zu besuchen und er möchte dort etwas bestimmtes finden. Das kann Inspiration sein, Unterhaltung oder Wissen. 

Schreibt zu Outfitbildern doch etwas über das Outfit, zu Reisezielen interessante Fakten / Locations / Restaurants / Insider Tipps / Erfahrungsberichte / Hotelreviews und so weiter, es sind kaum Grenzen gesetzt. Außer vielleicht durch Instagram in Bezug darauf wie viel Text ihr schreiben dürft. Um das zu umgehen könnt ihr den Rest auch in die Kommentarleiste verschieben. Ist der Text interessant werden die Leute hängen bleiben und weiterlesen, was dazu führt dass sie länger auf eurer Seite sind und euch daraufhin sogar folgen werden, schließlich habt ihr ihnen etwas zurückgegeben.

 

7. Regelmäßigkeit 

 

Es mag hart klingen, aber ihr solltet jeden Tag mindestens ein Bild auf eurem Account veröffentlichen, wenn ihr wachsen möchtet. Natürlich ist es nicht einfach täglich qualitativ hochwertigen Content zu liefern, aber das ist essentiell um ein Following aufzubauen. Ich merke selbst, dass ich mir zwei mal überlege einer Seite zu entfolgen, wenn täglich nicht mindestens ein Bild veröffentlicht wird. Mehr als zwei Bilder pro Tag würde ich euch auch nicht raten, da das wiederum die Menschen langweilen kann und außerdem wird euch der Content auf diese Art sehr schnell ausgehen.

 

8. Hashtags

 

Ich kann euch empfehlen die 30 Hashtags voll auszunutzen, vor allem wenn ihr noch kein großes Following habt. Schaden wird es euch nicht, solange ihr keine komplett falschen Hashtags benutzt. Schaut euch einfach euer Bild an und überlegt, was dazu passen könnte. Benutzt auch Hashtags von Inspirationsseiten, so habt ihr eine gute Chance repostet zu werden (das ist super hilfreich für den Ausbau der Reichweite). Gute Hashtags sind beispielsweise: #americanstyle #blondesandcookies # prettyliiitleinspo #blogger_de #wearetravelgirls und viele mehr. Schaut bei mir unter den Bildern vorbei und lasst euch davon inspirieren. Versucht einen teil zu übernehmen und sucht euch einen teil neuer Hashtags aus. Meidet verbotene oder gesperrte Hashtags, da dies zu einem Shadowbann führen könnte. Eine liste dazu gibt es zum Beispiel hier. Es werden immer mal wieder Hashtags gesperrt, weil ein verbotener Inhalt geteilt wurde. Deshalb lohnt es sich ab und zu einen Blick darauf zu werfen und notfalls diese Hashtags nicht mehr zu benutzen.

 

9. Markierungen / Reposts

 

Markiert auf euren Bildern Inspo-Accounts, da gibt es wirklich super viele. Ich kann euch nur raten keine realen Accounts zu markieren, da diese Leute schnell genervt davon sind eure Bilder bei sich zu sehen und diese sowieso entfernen. Deshalb markiert nur die Seiten, die sich darauf spezialisiert haben andere / fremde Bilder zu posten. Diese schauen sich dann eure Bilder an und wenn sie ihnen gefallen kann es zu einem Repost kommen. Das ist (je nach Größe des Inspo-Accounts) ein super Boots für eure Reichweite, denn plötzlich kommen richtig viele neue Leute auf eure Seite und einige werden euch auch folgen. Ihr könnt euch hin und wieder den Inspo-Accounts Bilder von euch mit einem netten Text schicken und lieb fragen, ob ein Shoutout oder Repost möglich wäre.

Merkt euch, je größer die Seite, desto seltener antworten sie euch (logischer Weise kriegen sie super viele solcher Anfragen am Tag). Deshalb rate ich euch, fangt mit den kleinen Accounts an und steigert euch.

ABER, und das ist auch wichtig, nervt diese Seiten nicht täglich und auch nicht mit unwichtigen Bildern. Sucht euch eure schönsten aus und diese könnt ihr ihnen auch präsentieren.

 

10. Shoutouts

 

Shoutouts sind eine tolle Möglichkeit eure Reichweite auszubauen, denn sie sorgen dafür dass euch mehr Leute sehen. Am besten sucht ihr euch Seiten raus, denen ihr folgt und die auch ungefähr in eurer eigenen Reichweite liegen (wenn ihr 19k Follower habt sucht euch jemandem zwischen 10-30k; wenn ihr durchschnittlich tausend Likes bekommt, sucht euch Accounts mit ähnlicher Likeanzahl raus), denn größere und beliebtere Accounts werden in den wenigsten Fällen mit euch ein Shoutout machen. Und dafür zu bezahlen rate ich euch nicht, aber das ist nur meine Meinung. In jedem Fall lohnt es sich Accounts rauszusuchen, die eine ähnliche Nische haben wie ihr selbst. Macht ihr Fashion und Travel sucht euch solche Accounts, macht ihr Food sucht euch Food-Accounts. Aber mischt es nicht. Wenn ihr euren Followern in euren Stories Accounts empfiehlt, die komplett unterschiedlich zu eurem sind, dann macht das einfach nicht so viel Sinn. Die Leute folgen euch doch um etwas über Fashion zu erfahren und plötzlich wollt ihr ihnen einen Food-Account schmackhaft machen? Genau, das passt nicht.

 

UND bitte macht keine Shoutouts mit Accounts, die euch selbst nicht interessieren und denen ihr nicht folgt. Denn warum sollen dann andere ihnen folgen? Wenn ihr das macht verliert ihr an Integrität und das kann dazu führen, dass eure Follower selbst abspringen.

 

11. Business Profil

 

Ihr könnt dadurch nicht nur eure genaue Followeranzahl / Statistiken zu Ländern / Regionen / beste Tage zum posten / beste Tageszeiten / Gender und vieles mehr sehen, ihr könnt euch damit auch aussuchen, was unter eurem Namen steht. Beispielsweise "Person des öffentlichen Lebens" oder "Blogger ".

 

 

Ich hoffe die Tipps waren hilfreich für euch und ihr konntet das ein oder andere lernen.

Schreibt mir gerne in die Kommentare, ob sie euch geholfen haben oder falls ihr Anmerkungen habt.

Gerne könnt ihr auch bei meinem Instagram Account vorbei schauen.

 

 

 

Kommentare: 1
  • #1

    Kristina (Sonntag, 18 November 2018 14:29)

    Vielen lieben Dank meine Liebe � hast du sehr schön geschrieben .
    Danke für die tollen Tipps

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