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Ideen für Posen für Instagram Bilder: So shootest du immer die besten Fotos

 

 

Falls ihr euch immer gefragt habt, weshalb Blogger und Instagrammer scheinbar jedes Mal ein perfektes Bild veröffentlichen und wie ihr das selbst so hin bekommt, dann lest gerne weiter.

 

Ich zeige euch anhand einiger ausgewählter Beispiele von meinem Instagram Account die besten und einfachsten Posen und erkläre zudem, weshalb diese so oft genutzt werden.

 

Nach diesem Blogbeitrag werdet ihr wissen, wie ihr euch am besten platziert, wohin ihr schauen müsst und was es zu vermeiden gilt, wenn ihr ein perfektes Bild haben möchtet.

 

Übrigens, ein gutes Bild ist keine Hexerei, es ist eine Sache der Übung. Vor allem müsst ihr für euch persönlich die besten Posen kennen (lernen), damit ihr nicht lange zum shooten brauch.

 

Jeder hat seine Vor- und Nachteile und gewisse "Problemzonen", deshalb muss man diese kennen und so gut es geht kaschieren. Wiederum gilt es die Vorzüge zu unterstreichen.

 

*Gleich vorab, ich persönlich bevorzuge es nicht direkt in die Kamera zu schauen. Dadurch ist es auch um einiges leichter ein gutes Bild zu shooten, da der Gesichtsausdruck nicht entscheidend ist. Außerdem finde ich es einfach schöner, aber das ist natürlich jedem selbst überlassen.

Rückansicht - die frisurbetonte Pose

 

Wie ihr bestimmt auf meinem Account gesehen habt taucht diese Pose sehr oft auf und ich mag sie auch sehr gerne.

 

Zum einen macht sie eine schöne Figur, die Taille wirkt schmaler, die Hüften etwas breiter und wenn man eine Schulter etwas nach hinten dreht und die andere etwas nach vorne, dann wirkt man auch obenrum schmaler (ich habe selbst keine breiten Schultern, aber für alle die das kaschieren möchten empfiehlt sich diese Pose).  

 

Und vor allem kommen Frisuren bei dieser Pose sehr gut zur Geltung. Egal ob ihr Flechtfrisuren, Zöpfe oder Locken macht, die werden auf dem Bild toll inszeniert. Von glatten Haaren würde ich euch wiederum abraten, da das sehr langweilig aussehen würde.

 

Das lange Bein - die "Schlankmacher" Pose

 

Ganz egal ob ihr groß, klein, schlank oder kurvig seid, diese Pose lässt einfach jeden gut aussehen. Durch die Verlagerung des Gewichtes auf das hintere Bein, streckt ihr optisch den Körper und seht größer und schlanker aus.

 

Für Streetstyle Fotos ist diese Pose ideal und sehr einfach in der Umsetzung. Außerdem wirkt diese Pose nicht so gestellt, es scheint als würdet ihr einfach einen Schritt nach Vorne gehen. Dabei könnt ihr sowohl in die Kamera schauen, als auch zur Seite oder nach unten/oben.

 

Egal wie ihr das Bild shootet, es sollte auf jeden Fall immer etwas Bewegung vorhanden sein. Ihr möchtet schließlich Bilder, die lange angeschaut und nicht sofort überblättert werden, richtig?

Dann müsst ihr auf jeden Fall Dynamik in eure Bilder bringen.

 

 

 

Das lange Bein - die "Schlankmacher" Pose im Sitzen

 

Tatsächlich könnt ihr das lange Bein auch im Sitzen machen. Ich mag auch diese Pose recht gerne, da es wiederum den Körper optisch streckt.

 

Auch hierbei versuche ich Winkel zu setzen (angewinkeltes Bein, vielleicht auch mal ein angewinkelter Arm), eben etwas Bewegung und Dynamik ins Bild zu bringen.

 

Es macht das Bild gleich viel ansprechender, wenn ihr nicht einfach nur da sitzt (es muss wirklich keine ausgefallene Pose sein, manchmal reicht schon ein ausgestreckter Arm).

 

Im Herbst habe ich beispielsweise Laub nach oben geworfen, das bringt Bewegung ins Bild und sieht zudem sehr schön aus. Könnt ihr natürlich auch mit Schnee machen.

Augen halb zu - so habt ihr immer einen guten Gesichtsausdruck

 

Wenn ihr kein total symmetrisches Gesicht habt oder es euch schwer fällt einen guten Gesichtsausdruck hinzubekommen, dann versucht einfach mal nicht direkt in die Kamera zu schauen. 

 

Schaut einfach mal zur Seite (Augen leicht nach oben gewandt) oder nach unten (Augen nur leicht nach unten gewandt, nicht komplett zu). Auf diese Art und Weise könnt ihr immer gute Fotos shooten, auch ohne zuvor die Gesichtsausdrücke zu üben.

 

Was auch ein super Tipp ist (den so viele Blogger nutzen): Setzt euch eine Sonnenbrille auf! Dadurch könnt ihr frontal in die Kamera schauen, zur Seite oder auf den Boden, ihr seht immer gut aus. Dadurch das ihr nicht mehr auf den perfekten Gesichtsausdruck achten müsst habt ihr weniger Stress beim Shooting. Achtet mal darauf, die meisten Blogger haben unglaublich viele Bilder mit Sonnenbrille! Jetzt wisst ihr auch wieso.

 

Details - Gesichtslose Pose

 

Ihr könnt es euch noch viel einfacher machen und das Gesicht weglassen. Natürlich würde ich euch nicht empfehlen immer nur gesichtslos zu shooten, aber hin und wieder (vor allem, wenn das Augenmerk auf den Details liegen soll) ist eine solche Pose geeignet.

 

Versucht nicht nur gerade zu stehen, baut ruhig ein paar Winkel/Kurven ein (gebeugter Arm/ angewinkeltes Knie etc.). 

 

 

 

 

 

 

 

Details - Gesichtslose Pose

Part 2

 

Unter diese Kategorie fällt ebenso, wenn euer Kopf zwar zu sehen ist, dieser

aber durch Haare verdeckt wird (Kopf zur Seite geneigt, Haar fällt drüber).

 

In beiden Fällen, versucht nicht nur gerade zu stehen, bringt ruhig mehr Bewegung in das Bild rein.

So wirkt die Pose viel interessanter und lebendiger. Sollte kein Wind wehen könnt ihr auch euer Haar nach hinten werfen, es soll eben eine Bewegung zu sehen sein. 

 

 

Streetstyle - Two Face Pose

 

Wenn ihr keine Sonnenbrille zur Hand habt und nicht einfach nur zur Seite schauen möchtet, dann könnt ihr einfach etwas vor euer Gesicht halten, wie in diesem Fall Blühten. Es geht aber auch mit einem Blatt oder einer Blume.

 

Oder ihr könnt einfach eine hälfte eures Gesichts im Schatten lassen. Spielt mit dem, was ihr gerade zur Hand habt und versucht ruhig kreativ zu sein. 

 

 

Streetstyle - Die Details müssen lebendig sein

 

Wenn ihr, wie ich in diesem Fall, Accessoires wie einen großes Schal zur Hand habt, dann könnt ihr diese super für euer Bild nutzen. So habe ich diesen durch eine kleine Drehung schön in Bewegung versetzt.

Auch der Körper darf dabei nicht einfach auf der Stelle stehen, ihr müsst versuchen (zumindest im Ansatz) eine Bewegung zu zeigen.

Während es bei Frisurenbildern nicht wirklich wichtig ist Bewegung im Bild zu haben, ist es beim Streetstyle von großem Vorteil. Es zeigt euch einen ganzen Look und dieser kommt meist nur richtig gut rüber, wenn er in einer Bewegung gezeigt wird.

 

Was hätte ich in dem Fall getan, wenn ich keinen Schal gehabt hätte? Wie hätte ich anders Bewegung reingebracht?

Zum Beispiel hätte ich die selbe Drehung gemacht, nur hätte ich zudem Laub hochgeworfen. Oder meine Mütze? Einfach irgendetwas, das gerade da ist.

 

Arbeitet immer mit dem, was ihr da habt! Kreativität ist sehr wichtig und ihr könnt nie vorher sehen, was ihr für ein Shooting alles brauchen könntet. Deshalb muss man sehr oft improvisieren.

 

Outdoor - Immer wieder etwas neues

 

 

Was macht diese Pose interessant?

 

Vor allem, dass die seitliche Perspektive in Verbindung mit der Schaukel mal etwas anderes ist. Man erwartet doch bei einer Schaukel den Menschen von vorne oder von hinten zu sehen, richtig? Also warum nicht einfach mal etwas komplett anderes tun und sich seitlich drauf setzen?

 

Dadurch, dass mein Gesicht nicht zu sehen ist fällt der Blick auch viel besser auf die Details (wie Haare, Schuhe, Kleid, Jacke, Umgebung usw.).

 

Probiert es einfach mal aus wenn ihr Bilder macht, nicht immer das selbe zu tun. Wenn ihr genug Zeit habt, versucht gleich mehrere unterschiedliche Posen zu shooten. Dreht euch mal weg von der Kamera, mal zur Kamera. Ihr könnt auch mit dem Winkel experimentieren, mal von oben, mal von unten oder frontal. Ich persönlich bevorzuge es, wenn der Winkel etwas nach oben geneigt ist - so sieht man größer aus. Dafür müsst ihr euren Fotografen bitten die Kamera etwas weiter unten zu halten und sie leicht nach oben zu kippen. 

Upside Down - Mal etwas anderes

 

 

Diese Pose ist in diesem Jahr recht beliebt geworden, da sie einfach nicht wie die anderen ist. Es ist etwas neues und es ist anders und deshalb bleiben Menschen daran hängen und schauen es sich gerne an.

 

Außerdem könnt ihr hier auch sehr schön die Details eures Bildes zeigen, wie zum Beispiel eure Haare oder auch eure Socken, Strümpfe, Schuhe (High Heels würden sicher schön aussehen?) und die Zeitschrift oder das Buch auch.

 

Die Pose, wenn man sie richtig shootet, macht eine schöne, schlanke Linie und es ist wirklich nicht schwer diese Pose nachzumachen. Ihr müsst nur darauf achten, dass eure Beine gut durchgestreckt sind und die Haare schön fallen. Die Arme müssen gut seitlich zu sehen sein und das Buch/die Zeitschrift sollte eure Mitte verdecken.

 

 

 

 

Das waren nun 10 meiner Lieblingsposen. Natürlich gibt es noch eine ganze Reihe anderer Posen und auch ich lerne mit jedem Shooting mehr dazu und kann so besser einschätzen, wie ich mich beim nächsten Mal positionieren möchte. Übung ist wirklich sehr wichtig.

 

Ps. Solltet ihr es mögen euer Gesicht frontal zur Kamera zu halten kann ich euch raten vor dem Spiegel einige Gesichtsausdrücke einzustudieren. So fällt es euch leichter, wenn ihr dann draußen Fotos macht.

 

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