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Wie verändere ich den Hintergrund bei meinen Bildern mit der PicsArt App

Aufgrund der großen Nachfrage nach einem deutschsprachigem Blogpost habe ich mich entschlossen euch eine genaue Anleitung zum Thema Backgroundchange (Hintergrund ändern) zu schreiben, damit ihr alles auf einen Blick habt und Schritt für Schritt meine Vorgehensweise nachmachen könnt.

 

 

Welche Apps braucht ihr?

 

Um den Hintergrund bei meinen Bilder zu verändern benutze derzeit zwei Apps, PicsArt und Union. In diesem Blogpost möchte ich euch die kostenlose Alternative (PicsArt) vorstellen. Am Ende des Blogartikels werde ich euch noch die Vorteile von der Union App aufzeigen. Aber fangen wir zunächst mit einer grundsätzlichen und sehr wichtigen Frage an.

 

Woher nehme ich Bilder, um diese in den Hintergrund zu setzen?

 

Woher die Bilder kommen, die in den Hintergrund einfügt werden ist eine Frage, die sich gleich zu Beginn der Bildbearbeitung stellt und die ich auch sehr oft gestellt bekomme. Deshalb habe ich euch im Folgenden drei Websites (mit Links) angeführt, wo ihr viele gute, kostenlose und vor allem lizenzfreie Bilder finden könnt: Pexels, Pixaby und Unsplash (letzteres bietet meiner Meinung nach die beste Auswahl und die Bilder haben alle eine sehr hohe Qualität. Dort könnt ihr nach verschiedenen Städten suchen oder auch einfach nach Jahreszeiten. Natürlich bietet auch PicsArt selbst einige Bilder, die ihr verwenden könnt. Jedoch ist die Qualität nicht auf dem Stand von den drei gennanten Websites.

 

 

Hintergrund bearbeiten mit der PicsArt App

 

Die kostenlose PicsArt App bietet eine ganze Menge Funktionen, die euch bei der Bildbearbeitung von Nutzen sein können. Beispielsweise könnt ihr in der "Sticker" Funktion bereits vorhandene und zugeschnittene Bilder verwenden. Und genau diese Funktion kommt auch beim Backgroundchange zur Anwendung.

Kommen wir zur detaillierten Anleitung:

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Zuerst öffnet ihr die PicsArt App und importiert das Bild, welches ihr bearbeiten möchtet.

Nachdem das Bild importiert wurde seht ihr unten eine Leiste mit verschiedenen Funktionen. Wenn ihr auf "Sticker" klickt dann könnt ihr dort in der Suche bestimmte Objekte für euer Bild auswählen.

 

 

 

 

 

In der Suchleiste gebt ihr "Fenster", "Paris" oder auch "Seifenblasen" ein, eben das was ihr in euer Bild reinretuschieren möchtet und sucht euch ein passendes Objekt aus.

 

Achtung, wenn ihr bei Objekten ein PicsArt Zeichen seht, dann sind diese nur in der kostenpflichtigen Version verfügbar. Es gibt aber mehr als genug kostenlose Sticker, die ihr verwenden könnt.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Nachdem ihr euch einen passenden Sticker ausgesucht habt, wird dieser auf euer Bild gelegt. Wie ihr im Bild links sehen könnt stehen bei dem Sticker unterschiedliche Funktionen zur Verfügung.

 

Auf das Kreuz drückt ihr, wenn euch der Sticker nicht gefällt.

 

Rechts oben könnt ihr den Sticker drehen.

 

Unten rechts zieht ihr ihn größer oder kleiner. Auch könnt ihr den Sticker mit dieser Funktion spiegeln. 

 

 

Grundsätzlich könnt ihr den Sticker auch einfach mit zwei Fingern so positionieren, wie es euch am besten gefällt. 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Wenn ihr euch unsicher seid, ob euch die Position so gefällt, könnt ihr unten die Deckkraft verändern. Vergesst aber nicht, diese wieder zurückzusetzen, da ihr nach dem abspeichern keine Änderungen mehr vornehmen könnt (ein kleiner Nachteil von PicsArt).

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Wenn ihr den Sticker richtig positioniert habt, seht ihr oben in der Mitte einen Radiergummi. Diesen benutzt ihr, um den Hintergrund zu verändern. Um keine Stelle zu vergessen radiere ich immer alles weg und füge dann mit dem Pinsel (unten neben dem Radiergummi) den Sticker wieder ein, aber eben nur an den Stellen, an denen auch (in dem Fall) das Fenster sein soll.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Wenn ihr, wie ich in diesem Fall, noch ein weiteres Bild in das Fenster retuschieren möchtet, dann müsst ihr nicht zu genau vorgehen. Fügt auf jeden Fall den Rahmen vom Fenster ein und etwas Hintergrund, aber an den Stellen neben eurem Körper könnt ihr die Fläche zunächst frei lassen, da man dort viel genauer arbeiten muss.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Im nächsten Schritt habt ihr zwei Optionen.

 

1. Geht erneut auf "Sticker" und sucht euch dort ein passendes Bild aus.

 

2. Geht unten in der Leiste auf "Foto" und sucht euch ein Bild aus, welches ihr auf dem Handy habt. 

 

Nach dem Import positioniert ihr das Bilder so, wie es euch am besten gefallen würde. 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Wenn das Bild richtig positioniert ist, dann radiert ihr erneut alles weg. Danach nehmt ihr den Pinsel und fügt das Bild in das Fenster ein. Lasst zunächst die Stellen aus, die euch berühren.

Wenn ihr alles, bis auf diese Stellen, ausgemalt habt könnt ihr euch an die Feinarbeit machen.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Wenn ihr auf den Pinsel zwei Mal tippt, dann erscheint ein zusätzliches Fenster und dort könnt ihr ebenfalls die Deckkraft einstellen. Stellt diese auf mittel oder sogar drunter, wenn ihr an euren Haaren entlang editiert. So verschwinden die Haarsträhnen nicht komplett, was euer Bild viel realistischer wirken lässt. Beim Radiergummi könnt ihr ebenso die Deckkraft verändern.

So macht ihr weiter, bis das Bild endgültig fertig ist. 

 

Dieser Prozess kann einige Zeit dauern und kann teilweise ermüdend sein, aber gebt nicht auf und versucht nicht euch die Arbeit zu sparen. Macht es so genau wie möglich, denn schließlich möchtet ihr ein schönes Endresultat erzielen.

 

 

 

 

 

 

 

Wenn euer Bild fertig ist könnt ihr einige Anpassungen vornehmen, um es realistischer wirken zu lassen.

 

So kommt es oft vor, dass der Hintergrund eine ganz andere Belichtung hat als der Vordergrund. Dies könnt ihr in Snapseed oder Lightroom CC (aber nur in der kostenpflichtigen Version) anpassen. Dazu wird es aber einen neuen Blogeintrag geben. 
Wenn euch dieses Thema interessiert, dann schaut gerne bei meinem Instagram vorbei. Unter folgendem Bild habe ich Beispiele angeführt.

 

Sobald alle Schritte getätigt wurden könnt ihr einen Filter drauflegen. In diesem Beispiel habe ich mein EVERYDAY 2 Preset verwendet.

Ps. Nach Anwendung eines Presets kann es sein, dass ich vorher gar keine Anpassungen tätigen müsst. Da das Preset (Filter) das komplette Bild farblich aufeinander abstimmt.

 

Wie versprochen sind hier ein paar Worte zur Union App. Diese App ist kostenpflichtig, der Preis ist aber absolut gerechtfertigt und ich kann euch die App persönlich nur empfehlen.

 

- Dort könnt ihr mehrere Projekte abspeichern (kann man bei PicsArt nicht)

- Ihr habt eine "Zurück" Taste, somit könnt ihr kleine Fehler schnell beheben

- Ihr könnt viel näher ins Bild reinzoomen, so lässt es sich viel genauer arbeiten

- Wenn ihr einmal mit dem Radiergummi die Stellen ausradiert habt, könnt ihr ein anderes Bild einfügen und dieses ist dann automatisch richtig zugeschnitten.

 

 

Ich hoffe der Artikel war für euch hilfreich. Hinterlasst mir gerne einen Kommentar und schreibt ebenfalls, welches Thema euch als nächstes interessieren würde. 

 

Möchtet ihr beispielsweise zur Union App einen Blogbeitrag lesen?

 

Oder würde euch interessieren, wie ihr die Reichweite in euren Stories mit einfachen Schritten ganz leicht um das doppelte erhöhen könnt?

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Kommentare: 2
  • #1

    luxuriousbeautygirls (Montag, 24 Dezember 2018 10:49)

    Hi !
    This is awesome ! thank you for sharing it :)

  • #2

    Mopp (Samstag, 12 Januar 2019 00:27)

    Ich mag deine detaillierte Erklärung nur leider sieht das Fenster nicht wirklich realistisch aus ..
    Ich weiß nicht jedes Fenster hat zb eine Fensterbank aber genau diese würde das mehr wie ein Fenster und nicht wie eine Leinwand/Porträt/Bild was man an der Wand hängen hat aussehen..

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