Amazing Thailand | Exploring Krabi

16.01.2017

Thailand war schon immer eines der Reiseziele, die ich unbedingt besuchen wollte. Die traumhaften Strände, das Essen und die Kultur waren nur wenige der Gründe um dieses Land zu besuchen. Da meine Freundin in Bangkok Verwandte hat konnten wir vier Tage dort verbringen, bevor wir dann zu zweit nach Krabi geflogen sind (der Artikel zu Bangkok wird ebenfalls bald veröffentlicht).  

Nach vier sehr heißen und hektischen Tagen in Bangkok waren wir mehr als bereit für das entspannte Krabi. Ich freute mich auf sonnige Stunden am Strand, die wunderschöne Natur und vor allem die Ruhe dort. All meine vorherigen Strandurlaube, beispielsweise in Italien, Spanien, Tunesien oder der Türkei kann man nicht mit Krabi vergleichen. Die Weitläufigkeit des Strandes und die Aussicht habe ich so zuvor noch nicht kennengelernt, ebenso hat mich die wohlige Wärme des kristallklaren Wassers fasziniert sowie die Einsamkeit am Strand. Schön ist vor allem auch, dass Krabi für jeden Urlaubstyp etwas zu bieten hat. Liebt man aktiven Urlaub kann man den Tiger Cave besteigen, Inselhopping machen, mit Elefanten baden oder den Night Market in Krabi Town besuchen. Wer es mag am Strand zu relaxen wird ebenfalls nicht enttäuscht werden.


Dusit Thani Krabi Beach Resort

Wer im Dusit Thani Krabi Beach Resort (hier gehts zu meiner Review) absteigt sollte unbedingt den kleinen Stand in der Nähe des Hotels ausprobieren. Das Hühnchen und der Klebreis sind richtig lecker und super preiswert. Um die Mittagszeit freuten wir uns jeden Tag auf das leckere Essen dort. Und wer keine teuren Kokosnüsse aus dem Hotel braucht kann dort ebenfalls eine günstige Alternative finden. Grundsätzlich befinden sich viele gute Geschäfte (tolle Massagesalons, das leckere Sawasdee und einige kleine Geschäfte mit tollen Accessoires) in der Nähe des Hotels, weshalb ich sehr glücklich mit seiner Lage war. 

Ein weiteres kulinarisches Highlight dort war das kleine und zunächst nicht weiter auffällige Restaurant Sawasdee. An unserem ersten Tag wollten wir die Umgebung auskundschaften und entdeckten das Restaurant, weil es zusätzlich zu Thai-Gerichten auch Pizza anbot. Wir brauchten zu dem Zeitpunkt ein wenig Abwechslung, wobei wir nicht wissen konnten wie gut das thailändische Essen dort ist. Die Bedinung war so freundlich und zuvorkommend, dass wir am nächsten Tag gleich wieder hingegangen sind. Ja, in Thailand sind die meisten Menschen freundlich und begrüßen einen mit einem Lächeln (Thailand ist ja auch das Land des Lächelns), aber dieser Kellner hatte eine unglaublich positive und unaufdringliche Ausstrahlung, dass dieses Restaurant für uns zum Stammlokal wurde.

Unsere Bestellung spielte sich nach einigen Tagen ein und der Kellner wusste bereits, was zu tun war. Die Mojitos waren fast so schnell an unserem Tisch wie wir es waren und die Vorspeise lies auch nicht lange auf sich warten. Das grüne Curry hat es mir am meisten angetan, wobei der Schärfegrad (ich bin vielleicht etwas überempfindlich) schon hoch war. Klebreis wurde ebenfalls eine meiner neuen Lieblingsspeisen, vor allem weil er sowohl Mittags mit Hühnlichen als auch Abends als Dessert mit Mango gegessen werden kann. Das Preis-Leistungsverhältnis war dort auf jeden fall mehr als gerecht. 

Wir wollten natürlich auch testen, wie das Essen in den anderen Restaurants in der Umgebung ist. Doch sowohl der Service als auch das Essen und die Getränke fanden wir nur enttäuschend. In einem Restaurant dauerte es fast 40. Minuten bis wir unsere Getränke hatte und dabei waren wir zwei von insgesamt vier Gästen. Als das Essen dann auch erst spät kam und der Kellner uns kaum verstanden hat wollten wir dieses Restaurant nicht wieder besuchen. Deshalb waren wir froh am nächsten Tag den gewohnt guten Service des Sawasdee genießen zu dürfen.

An unserem letzten Tag gingen wir ein letztes Mal hin und wurden von unserem Lieblingskellner überrascht. Kurz bevor wir zahlen wollten kam er mit einer Tüte aus einem Geschäft nebenan zu uns an den Tisch und übergab uns zwei kleine Elefantenanhänger und Schals. Von dieser Geste war ich wirklich gerührt, denn wer rechnet schon damit Geschenke in einem Restaurant zu bekommen. Der Elefantenanhänger befindet sich auch heute noch an meinem Schlüsselbund und erinnert mich so täglich an diese wunderbare Reise.

Ich freue mich schon auf meinen nächsten Besuch in Krabi, wobei das Sawasdee nicht fehlen darf.


Krabi Town - Tiger Cave Tempel, Kugelfische und Elefanten

Nach einigen relaxten Tagen am Strand waren wir bereit uns neuen Herausforderung zu stellen, weshalb wir uns mit dem Taxi Richtung Krabi Town begeben haben. So wollten wir beide beispielsweise unbedingt die 1237 abenteuerliche Stufen des Tiger Cave Tempels bezwingen.   

Wer die ersten Stufen sieht könnte noch denken, dass es gar nicht so schwierig wird. Diese Stufen sehen einladend und machbar aus, was sie auch sind. Einige Zeit später merkt man, dass die Stufen steiler und unebener werden und die Feuchtigkeit in der Luft gepaart mit der Hitze vor Ort den Aufstieg gewiss nicht leichter machen wird. Ich möchte nicht lügen, der Aufstieg war eine meiner härtesten Erfahrungen bisher. Am nächsten Tag sollte man sich definitiv entspannen, denn der Muskelkater wird vom feinsten sein (und lieber keine Massage buchen, so wie ich: Höllische Schmerzen statt himmlische Entspannung). Kleiner Tipp für die Besucher des Tiger Cave Tempels: Wer noch relativ weit unten ist wird einige süße Äffchen sehen, die sich schnell als gerissene kleine Diebe entpuppen. Falls ihr eure Getränke, Taschen und vor allem Kameras nicht verlieren wollt müsst ihr wirklich aufpassen, denn sie sind ziemlich flink.

Auf dem Weg nach oben werden euch einige Leute begegnen, die das ganze als sportliche Herausforderung sehen und nicht verstehen, weshalb ihr nach jedem Treppenabsatz erstmal wieder Pause machen müsst. Lasst euch nicht davon beirren, falls ihr nicht ebenfalls zu den sportlichen Personen gehört. Genau dann, wenn man kurz davor ist aufzugeben und umzudrehen sieht man das Licht am Ende des Tunnels und ist wirklich stolz diese Herausforderung gemeistert zu haben. Ungefähr 40 Minuten haben wir gebraucht um es bis dorthin zu schaffen und die Aussicht war jeden schmerzvollen Schritt wert. 

Leider ist das Wetter in Thailand nicht so beständig, weshalb wir an diesem Tag in einen starken Monsunregen gekommen sind. Bereits oben auf dem Tiger Cave konnte man den Regen in weiter Ferne immer näher kommen sehen. Aufgrund der hohen Luftfeuchtigkeit konnten die Sachen auch danach nicht wirklich trocknen. So mussten wir uns wohl oder übel auf eine kleine Shopping Tour in Krabi Town begeben (wenn jemand glaubt es sei leicht dort gutaussehende Flip Flops zu finden, der irrt). Trotz des Wetters wollten wir uns nicht die Laune verderben lassen und was wäre da besser, als sich ein Longtailboot zu mieten und eine kleine Rundfahrt zu unternehmen?  

Sobald wir den Hafen erreicht hatten wurde auch das Wetter besser und so stand der Fahrt nichts mehr im Weg. Übrigens sollte man stets über den Preis verhandeln. Während einer nicht mit sich reden lies hat ein anderer sofort zugesagt. 

Die Fahrt hatte insgesamt zwei Zwischenstopps. Der erste war auf einer kleinen Insel, welche viele pelzige Bewohner (Affen) hatte. Der andere war bei einem kleinen Restaurant mitten auf dem Wasser. Zunächst unscheinbar stellte sich heraus, dass dort eine kleine Attraktion auf uns wartete. So konnten wir aus nächster Nähe einen Kugelfisch und einen Stachelrochen sehen. Das kleine Mädchen, die Tochter des Besitzers, führte uns die verschiedenen Fische vor. 

Unseren Tag in Krabi Town haben wir mit einem Besuch des Night Markets abschließen wollen. Leider haben wir aufgrund eines Missverständnisses diesen knapp verpasst. Doch bei meinem nächsten Besuch (und dieser wird sicher nicht lange auf sich warten lassen) freue ich mich schon diesen aufzusuchen und die Erfahrung nachzuholen.

Elefantenbaden in Ao Nang

Elefanten gehören zu Thailand ebenso wie die wunderbaren Strände und das Curry. Das Elefantenbaden wollte ich schon seit langer Zeit machen und es war eine der besten Erfahrungen die ich in Thailand machen durfte. Wir haben diesen Ausflug in der nähe unseres Hotels gebucht (die Ausflüge vom Hotel aus wären doppelt so teuer gewesen). Der Transfer war bereits im Preis inkludiert und die Fahrt dauerte ungefähr 30 Minuten. Statt das typische Elefantenreiten kann ich das Baden mit den Elefanten jedem nur empfehlen. Wo sonst kommt man diesem wunderbaren Tier so nah. Die Elefantendame konnte sich am Ende über viele leckere Bananen von uns freuen, wobei sie mehr an meinem Handy interessiert zu sein schien. 

Es gäbe noch so viel in Krabi zu sehen, was wir innerhalb der kurzen Zeit nicht geschafft haben (ja, das Geld wurde auch irgendwann knapp). So werde ich bei meinem nächsten Besuch unbedingt noch die James Bond Island besuchen, den Night Market in Krabi Town und einen Ausflug nach Ao Nang machen (wurde uns von den Einheimischen geraten).

Insgesamt war der Urlaub wohl einer der schönsten die ich bisher hatte und ich denke jedes mal gerne daran zurück. Thailand bietet unglaublich viele verschiedene Aktivitäten, da ist auf jeden Fall für jeden etwas dabei. Das Land des Lächelns und der unglaublichen Massagen wird man definitiv nicht ohne ein Lächeln verlassen.

PS. die Thai-Massage war weniger entspannend als vielmehr eine sportliche Herausforderung. Das viele Dehnen und Stretchen hat dennoch sehr gut getan, die Verspannungen waren am nächsten Tag alle weg. In meinem nächsten Artikel zu Bangkok schreibe ich für euch über einen der besten Massagetempel die ich je besuchen durfte.