Instagram - Apps für die optimale Bildbearbeitung

13.04.2017

Wer die bekannten Accounts auf Instagram genauer betrachtet, dem fällt vor allem die Harmonie der Bilder untereinander auf. Lange Zeit habe ich mich fragt, wie man das so hinbekommen kann. Nach langen Recherchen und noch längerem Üben im Umgang mit den Apps möchte ich euch die 4 besten Apps zur Bildbearbeitung vorstellen. Die Reichenfolge beachte ich fast immer bei der Bildbearbeitung, deshalb stelle ich sie euch auch in dieser vor.

1. Faded

Faded ist eine tolle App um Bilder zuzuschneiden, Rahmen einzufügen und Lichteffekte einzubauen. Ich nutze sie am meisten für das Zuschneiden der Bilder, manchmal füge ich auch (ganz ganz leicht) Lichteffekte ein. 

2. Afterlight

Sollte eines eurer Bilder überbelichtet sein kann man leider nicht mehr viel tun, aber sollte ein Bild zu dunkel geworden sein ist das absolut kein Problem (dank der besten App = Afterlight) Sie ist wirklich jeden einzelnen Cent wert!  Ich habe einige Bilder längst aufgegeben gehabt, bevor ich Afterlight kennenlernte. Hier ein Beispiel:

3. Facetune

Diese App kann man auch als die kleine Schwester von Photoshop bezeichnen. Aufhellen, umformen, überlagern, Details herausarbeiten, glätten und vieles mehr. Die Möglichkeiten sind fast unendlich. Es sei jedem selbst überlassen wie natürlich ihr eure Bilder belassen möchtet, ich persönlich versuche immer Kleinigkeiten zu retuschieren. Zum Beispiel ist die App super um Becher oder andere unnötige Gegenstände aus dem Bild raus zu radieren (wenn man draußen shootet kommt das schon mal vor, dass Dinge im Bild sind die dort nicht hingehören). Gerne benutze ich auch die Detailsfunktion, die Schmuck, Wimpern oder Gebäude total schön betont. Am meisten nutze ich diese App zum aufhellen von Gegenständen oder Gebäuden. Manchmal (oder eigentlich sehr häufig) ist das Bild leicht gelbstichig, was ich gar nicht leiden kann. Dies lässt sich super einfach mit Facetune beheben. Meiner Meinung nach sieht das Bild dadurch viel edler und schöner aus.

Die App könnte einen dazu verleiten die eigene Figur oder das Gesicht zu retuschieren, wobei ich euch davon abraten würde. Hier und da eine Falte zu retuschieren oder einen Pickel ist absolut kein Problem, aber wenn man anfängt den eigenen Körper zu verändern bringt das meistens nichts und man wird nur frustiert. Lieber gleich von Anfang an eine gute Perspektive (so weit wie möglich runter gehen, am besten kniend und das Handy oder die Kamera leicht schreg nach oben halten) für das Bild wählen, dadurch erübrigt alles weitere. 

Übrigens gibt es mittlerweile auch Facetune 2. Ich habe mir die App geladen, aber aus Gewohnheit irgendwie noch nie benutzt, weshalb ich darauf nicht wirklich eingehen kann.

4. VSCO

VSCO ist super um einen Überblick zu haben. Dort kann man seine Bilder so anordnen, wie sie später auf Instagram zu sehen sein werden. Wenn die Bilder nebeneinander nicht gut aussehen oder nicht zusammenpassen sieht man das sofort. Ebenso hat VSCO einige sehr coole Filter zu bieten, zum Beispiel A5, HB1 und HB2. Einen dieser drei Filter benutze ich für meine Bilder, wobei ich versuche immer ein und den selben zu benutzen.


Ich hoffe euch hat mein kleiner Überblick über meine Apps für die Bildbearbeitung gefallen. Gerne könnt ihr mir auf Instagram folgen, ich freue mich über eure Rückmeldung.